E-KENNZEICHEN FÜR E-FAHRZEUGE

Seit dem 26.09.2015 können Besitzer von Elektrofahrzeugen ein sogenanntes E-Kennzeichen beantragen. Ein solches Kennzeichen ist allerdings nicht nur rein batteriebetriebenen Elektrofahrzeugen vorbehalten, sondern auch für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge und Brennstoffzellen-Fahrzeuge erhältlich.

Um als Besitzer eines Plug-In-Hybrid-Fahrzeugs ein E-Kennzeichen zu erhalten, muss mindestens eine der folgenden Bedingungen erfüllt sein:

  • Maximaler Co2-Ausstoß von 50 Gramm pro Kilometer.
  • Mindestens 40 Kilometer rein elektrische Reichweite.
  • Optisch unterscheidet sich ein E-Kennzeichen kaum von einem klassischen. Der einzige Unterschied ist das zusätzliche “E“ auf der rechten Seite des Kennzeichens (siehe Beitragsbild).

WO KANN ICH EIN E-KENNZEICHEN BEANTRAGEN?

Das E-Kennzeichen wird bei der Zulassungsstelle beantragt. Hierzu werden die folgenden Unterlagen benötigt:

  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • EG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC)
  • Kennzeichenschilder (bei bereits zugelassenen Fahrzeugen)
  • Bei Vertretungen: schriftliche Vollmacht (im Original) sowie Ausweis des Bevollmächtigten (im Original) und Ausweis des Vollmachtgebers (in Kopie)

WELCHE VORTEILE BIETET EIN E-KENNZEICHEN?

Ziel der Einführung des E-Kennzeichens ist es, Besitzern von Elektrofahrzeugen gewisse Privilegien einzuräumen die als Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge dienen sollen. Gesetzlich sind keine Vorteile vorgegeben und so kann jede Stadt und Kommune selbst entscheiden, ob und in welchem Umfang sie Besitzern von E-Fahrzeugen Vorteile bietet.

Mögliche Privilegien für Besitzer von E-Kennzeichen sind zum Beispiel:

  • Kostenlose Parkmöglichkeiten im Stadtgebiet (zeitlich begrenzt oder unbegrenzt)
  • Mitnutzung der Busspur durch Elektrofahrzeuge
  • Ausnahme von Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen

Quelle: Emobil-Region-Stuttgart.de, Mercedes Benz